Tagebuch
21. Juli
Schutzhütte Dobel – Forbach · 30,1 km
Wir schliefen sehr gut in unserer Schutzhütte, die einem Tipi Zelt ähnelte. Geweckt wurden wir von einem Jogger, der seine Morgenrunde drehte. Nach einem frisch aufgegossenen Kaffee räumten wir unser Lager zusammen und liefen in Richtung Dobel.
Nach der imposanten Felsengruppe „Volzemer Stein“ erreichten wir den Kurort Dobel und steuerten für das Frühstück die dortige Bäckerei an. Gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und passierten unsere zweites Portal, das „Sonnentor“, am Ende von Dobel beim Kurpark. Vor dem alten Aussichtsturm, einem ehemaligen Wasserturm, konnten wir schon von Weitem den meterhohen Holzstoß für das Dobeler Höhenfeuer erkennen, welches jedes Jahr den Auftakt des Sommers einläutet (https://www.schwarzwald-tourismus.info/veranstaltungen/dobler-hoehenfeuer-4a58e86a68).
Nach Dobel tauchte der Westweg wieder tief in die Nadelwälder des Schwarzwaldes ein. In diesem Jahr mussten wir leider eine Umleitung gehen, da ein Teil des Weges gesperrt war. Es ging weiter auf einem Forstweg in Richtung Kaltenbronn.
Wir erreichten die Panorama-Aussichtshütte unterhalb des Schweizerkopfs und legten dort eine längere Pause ein, da die Aussicht unglaublich schön war. Zusätzlich bestiegen wir die Aussichtsplattform des Kurzhüttensteigle, um einen noch besseren Blick ins Murgtal zu erhalten. Bei der Langmartskopfhütte erreichten wir schließlich die Hochebene des Kaltenbronn.
Wir passierten die Skilifte am Kaltenbronn, und der Westweg führte weiter hinauf zum Hohlohsee, einem kleinen Hochmoorsee. Ein Bohlensteg leitete direkt zum Hohlohturm, den der Schwarzwaldverein bereits 1897 auf dem mit 988 Metern höchsten Punkt des Hochplateaus errichtet hatte.
Eigentlich wäre unser Tagesziel die Draberg-Schutzhütte gewesen (nach Aussagen vieler, die schönste Schutzhütte auf dem Westweg). Doch auch an diesem Tag zog erneut ein Gewitter auf, mit wahrscheinlich langanhaltendem Regen bis in den Vormittag des nächsten Tages. Daher entschieden wir uns spontan, ein Hotelzimmer im Ort zu buchen. Diesmal also leider keine Sternenübernachtung unter freiem Himmel.
Wir setzten unseren Weg nach Forbach fort, hielten noch kurz am Latschigfelsen und bestaunten den Ausblick ins Murgtal in Verbindung mit dem aufziehenden Gewitter. Im steilen Abstieg erwischte uns schließlich der Regen, und wir kamen nass, aber zufrieden in unserer Unterkunft an. Am Abend gingen wir im Restaurant des Hotel essen und fanden es ganz lustig „traditionelle“ indische Küche serviert zu bekommen.











































