Die ersten 100 Meilen…

11.4

… nach dem Diner gingen wir gleich einkaufen, damit wir alles für den nächsten Stretch haben. Die Preise waren recht hoch. Waren die letztes Mal auch schon so?

Noch zu 2footadventure und die spezifische Ausrüstung gekauft. Sieht noch genauso aus, aber alles da, was man braucht. Hier trafen wir auch wieder auf Dina, die sich neue Schuhe besorgen musste, da die anderen zu eng waren. Danach machen wir uns wieder auf zum Hotel. Das Zimmer war sogar schon frei. Juhuu.

Auf dem Zimmer machten wir uns gleich breit. Eine heiße Dusche und ein kaltes Bier, ein Traum. Nebenbei noch unsere online Tätigkeiten und soziale Medien erledigt.

Da wir feststellen mussten, dass Reginas Luftmatratze schon ein Loch hatte, machten wir uns auch noch auf die Suche nach diesem. Dabei mussten wir feststellen, dass hier die Badewannen kürzer sind.

Abends gingen wir noch mal raus und besuchten die örtliche Brauerei. Pizza und IPA…. Auf dem Rückweg schauten wir noch bei einer Gruppe von Hikern in der American Legion Bar vorbei.

Ach ja, heute Morgen waren es 6 Meilen.

12.4

Wir sind wieder vor dem Wecker wach, aber aufstehen wollten wir so was von gar nicht. Wir nutzen die Zeit im Zimmer so lange es ging. Regina besorgte noch was zum Frühstücken. Um 11 Uhr wollte das Hotel uns nicht mehr haben, nur gegen Geld. Tz tz

In Julian gingen wir noch in ein Diner und gönnten uns noch mal ein richtiges Essen. Das PCT Shuttle war leider schon ausgebucht bzw. es gab nur noch einen Platz. Also auf zur Straße und Daumen raus… 10 Minuten später hielt tatsächlich ein Auto und packte uns ein. Ta ta… es war das Shuttle. Kuschlige Fahrt…

Am Trailhead gab es, für uns, die erste Trail Magic. Dort wurde noch munter über den Trail philosophiert, bevor wir uns wieder in den Berg quälten. Das Wetter war nicht der Hit, eisiger Wind und die Chance auf Regen. Der Wind setzte am liebsten an den Stellen ein, wo man ihn am wenigsten haben wollte. Aber auch das hat geklappt. Unsere geplante Campstelle haben wir dann doch 2 Mal verschoben, bis wir damit zufrieden waren. Kaum stand das Zelt und wir waren fast drin, fing es tatsächlich an zu regnen. Chaka

7,5 Meilen

13.4

Nach dem der Wecker gesagt hat: Steh auf… Haben wir uns dagegen entschieden. Die ganze Nacht hatte es geregnet und zum Wecker auch noch. 1 Stunde später haben wir uns dann getraut. Der Regen hat auch aufgehört. 6 Meilen immer weiter den Berg hinauf zur nächsten Wasserstelle. Hier haben wir dann auch das zweite Frühstück gemacht… natürlich musste es dann wieder mit regnen anfangen.

Ab der Pause verfolgte uns der Regen und der Wind immer weiter. Für die Mittagspause haben wir dann das Außenzelt, als Wetterschutz, aufgebaut. Jetzt fehlt uns die Sonne doch schon.

Beim der Zeltplane lief gerade Camilla an uns vorbei. Kurz plausch und weiter ging’s. Wetter war einfach nicht gut genug, um stehen zu bleiben. Jetzt ging es noch 5-6 Meilen den Berg runter zu unserem nächsten Camp. Die Aussicht war wieder fantastisch. Wir sind uns sicher, letztes Mal war hier alles durch Wolken oder Nebel verhangen. Nebenbei durchliefen wir die 100 Meilen Marke. Kurz vor unserem Camp tanken wir noch mal Wasser auf.

17 Meilen

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