3.4. Abreise
Marcels Daddy und Moni haben uns ganz entspannt nach Baden-Baden an den Bahnhof gebracht. Schneller Abschied – lieber kurz und schmerzlos…
Beste Zugfahrt ever… fast kein Mensch im Zug.
Fraport eine kleine Odyssee, bis man den richtigen Bus gefunden hat, um dann länger auf die Abfahrt zu warten als zu fahren.
Auf dem Fußweg zum Hotel noch beim Italiener vorbeigekommen – Pasta.
Ins voll digitale Hotel, viel zu warmes Zimmer.
Um 23.30 Uhr geschlafen.
4.4. Abflug
Um 4 hat uns der Wecker erschreckt.
Morgenhygiene und dann ein kleiner Fußmarsch zum Terminal 2. Wegführung war nicht die beste, aber hat geklappt.
Überpünktlich nach Amsterdam …. Regina wurde es kurzzeitig schlecht…pünktlich gelandet. Wieder spazieren gehen, um auf die andere Seite des Flughafen zu gelangen. Maschine steht schon und nach kurzer Wartezeit ging es los…
11 1/2h Flug, aber die Maschine war top. Die elektronische Fensterverdunkelung war auch neu für uns. KLM super nettes Personal.
Vom Flughafen mit dem gratis Bus nach Old Station (hier gleich auf Camilla getroffen/läuft auch den PCT) und von dort zu Fuß zum Verizon Store. Nach Anlauf Schwierigkeiten hat es dann auch geklappt, einen Tarif abzuschließen. Mit Bus und Umstieg weiter shoppen und mit einem Uber Richtung Hotel. Kurz noch was zu trinken gekauft. Danach im Hotel auf Shelter Island eingecheckt.
Duschen und ankommen. Auf zum Pier für ein Bier und Burger… Hammer Aussicht auf Downtown San Diego.
Hier sind wir auf Lucky (strubbliger Hund), mit seinen Herrchen getroffen. Dann wurden wir noch von einer leicht angetrunkenen Kolumbianerin auf ein Shot eingeladen, und das Shot-Glas hat sie uns geschenkt. Leider zu schwer zum mitnehmen.
Gegen 21:30 Uhr waren wir dann im Bettchen.
5.4. San Diego
Die Nacht war unruhig. Jetlag.
Um sieben sind wir wach geworden. Konnten nicht mehr weiter schlafen. Aus dem Bett geschält und auf zum ersten Diner, das Point Break Cafe. Endlich wieder richtiges Frühstück. Lecker lecker.
Nach einem ausgiebigen Zimmer abhängen sind wir raus in den nächsten Supermarkt (Ralphs).

















































Waren die Preise letztes Mal schon so teuer?
Rückweg erstmal an der Brewery im Yachthafen gestoppt. Ein Traum.
Nächste Aufgabe… relaxen am Pool…
Wieder auf dem Zimmer müssen wir feststellen, die Sonne Kaliforniens hat Power.
Frisch gemacht und was zu essen gesucht…erstes Restaurant hatte geschlossen – Rohrbruch. Dafür gab es eine Rabattkarte für das nächste Restaurant der Kette. Also auf zum Mexikaner. Schwertfisch Taco‘s. Auch lecker.
Nochmal mit einem Bier die Skyline San Diegos genossen.
Um 21 gegen den Schlaf gekämpft…verloren
6.4. San Diego
Hui. Die Nacht war wieder unruhig, aber trotzdem bis um 8:30 Uhr geschlafen.
Wieder in Point Break Dinner frühstücken gewesen. John Wayne Omelette- Energie für mindestens 24h
Regina war mit den Eier Benedikt auch sehr zufrieden – Energiearm unterwegs.
Im Zimmer noch die Elektronik und SOS Geräte fertig einzurichten etc.
Erste Gedanken über Wasser auf dem Weg gemacht.
Über Facebook in einer deutschen WhatsApp-Gruppe gelandet.
Kurzfristig entschieden, erholen ist besser als sightseeing. Sonnenuntergang am Pacific ist weiterhin der Plan.
Nach einem entspannten Poolnachmittag auf zum Bus. Auf halbem Weg im Supermarkt Bier und Essen für die Sunset Cliffs gekauft und zu jenen gelaufen.
Trotz Wolken und frischem Wind einen traumhaften Sonnenuntergang genossen.
Mit einem Uber wieder zum Hotel…
Geduscht und dank Reginas Intuition gleich noch nach dem Hotel in Julian geschaut. Meilen hin und her gerechnet und dann gebucht.
Feierabend an einer der Feuerstellen (Gas) im Garten mit einem Bier gemacht.
7.4. Starttag
Um 6 vorm Wecker aufgewacht… gemütlich zusammen gepackt und auf den Punkt das Zimmer verlassen.
Wieder ins Stammlokal fürs Frühstück.. wir lieben American breakfast.
Regina wieder Eier Benedict, diesmal mit Shrimps. Marcel Omelette Hawaii… Heute war es ein Kampf.
Nach dem Frühstück direkt zum Bus und auf zum PCT Shuttle-Service. 9 Leute sind ready for take off. Alle noch verhalten und schüchtern.
Kurzer Shopping-Stop bei REI und einen Deli.
Monument yeah crazy
Startgewicht Rucksack je 13,1kg
Die meisten Mitfahrer liefen heute gar nicht los. Nach 4 Meilen haben wir wieder realisiert, wie heißt die Wüste hier wirklich ist. Dagegen war es in San Diego winterlich. Unser Thermometer hat 31 angezeigt.
Und schon auf den ersten Meilen waren wir erstaunt, wie viel Trail wir vergessen haben. Es ist verrückt.
Bis auf die Hitze ein Traum… schon wieder hier zu sein. Die Blüten der Yucca sind eine Wucht.
Durch einen Stau auf der Autobahn Richtung Trail hatten wir dann doch einiges an Zeit verloren. Statt 16.7 haben wir dann 14 Meilen gemacht. Aber nach der Hitze war das auch gut so. Beim Dunkeln werden noch schnell das Zelt aufgebaut.
Zum Feierabend hatten wir sogar noch ein Bier an Bord. Was ein Leben…
Die Idylle wurde nur durch die tiefliegenden Helikopter mit Suchscheinwerfern leicht gestört.
Um kurz vor 11 hat uns dann der Schlaf geholt.
14 Meilen
8.4.
Um halb 6 ging der Wecker runter und wir zwangen uns aus den Schlafsäcken. Nicht mal so frisch wie erwartet.
Nach einem Frühstück bei Sonnenaufgang liefen wir kurz nach 7 los. 6 Meilen bis Lake Morena. Frühstück Nummer 2 im Deli. Houser Creek war diesmal gar nicht so schlimm. Zeit für Frühstück war ein herzhafter Burrito.
Noch ein Zwischenstopp am Campingplatz und schon ging es weiter. Die Temperatur heute liegt wieder überdurchschnittlich bei zu heiß. Man will mehr Wasser trinken als man kann und hat.
Tata, die erste Klapperschlange hat uns begrüßt und wir hätten uns fast nass gemacht vor Schreck. Zum Glück ist dieses Jahr ein Jahr mit einer extrem hohen Zahl an Klapperschlangen.
Wir quälten uns bis zum Kittchen Creek, wo wir wieder richtig Wasser auftanken konnten und uns selber in kühlen Wasser auffrischen/waschen.
Jetzt noch 2 Meilen… Haben sich angefühlt wie 10.
Unser Camp war von Leuten mal. Eine lustige Truppe hat sich da versammelt.
Hikermidnight war diesmal gegen 20.30 Uhr.
18 Meilen
9.4.
Um 5.15 Uhr waren wir dann wach. Die Nacht war gut, aber von vielen Geräuschen begleitet. 😀
Die morgendlichen Gespräche waren wieder so unterhaltsam, wie die vom vorabend.
Um 7 sind wir los gestiefelt. Natürlich Berg hoch. In so weiter oben in die faszinierenden Aus- bzw. Rückblicke. Hier und da trafen wir auf Teile der Gruppe von gestern. Heute war es zum Glück ein bisschen bewölkt, dafür aber ein deftiger Wind.
Juhu… Mt. Laguna und die Pine House Taverne… Burger time… und als Dessert ein leckeres IPA.
10 gelaufen, 10 stehen noch aus, dazwischen ist campen verboten.
Kurz noch im Shop eingekauft und los.
Heute durften wir einen Abschnitt mit voller Aussicht erleben, der letztes Mal komplett in Wolken/Nebel gelegen war. Klare Sicht bis in die Wüste… da merkt man erst, wie weit man schon aufgestiegen ist. ~1800 m
Der Wind war heute auf jeden Fall ein treuer Begleiter… brrr
Den ersten Meilenstein bei 50 Meilen haben wir auch passiert.
Übernachtet haben wir auf einem Picknickplatz. Das Toilettenhäuschen will hier keiner benutzen, es richt einfach nur nach „wurgs“.
Unser Körperaroma ist so langsam Hotel reif.
20,6 Meilen
10.4.
Der Wecker klingelt wieder kurz vor halb 6… unser Körper war damit noch nicht einverstanden… egal.
Nachdem wir beim Abendessen fast erfroren wären, fies kalter Wind, haben wir uns für Frühstück im Zelt entschieden. Weise Entscheidung.
Noch mal kurz Wasser aufgefüllt und wir starten bei Sonnenaufgang in den Tag.
Nach kurzer Zeit erreichen wir den Wiipuk Uun’yaw Gedenkstätte. Auch dieses Mal haben wir uns die Gedenktafeln und Inschriften angesehen.
Der Abgrund und der weitere Weg waren einfach nur beeindruckend. Wir hatten wieder freie Sicht auf die vor uns liegenden Berge und sogar Mount San Jacinto war zu sehen.
Wir stiegen weiter ab und zur Mittagszeit trafen wir auf einige andere Hiker an der Wasserstelle und hatten schöne Gespräche. Da die Wasserleitung gut Druck hatte, wurde Marcel nass beim Wasser abfüllen.
Weiter ging es Richtung Tal und der nächsten Wasserstelle. Vor uns lag ein mächtiger Berg, der vom weiten wie ein Sandkasten aus sah. Gigantisch. Wir tankten uns und die Wasserflaschen auf und gingen weiter und erreichten nun diesen Berg. Auf der Rückseite des Berges, der wirklich ein fester Sandkasten war, ging es auf einem schmales Pfad entlang. Einige Stellen waren weg gespült, also liefen wir mit bedacht weiter. Nach 2,8 Meilen erreichten wir unsere Tentsite mit der mega Aussicht ins Tal vor Siccors Crossing.
Mist, hatten wohl den Wind am Vorabend unterschätzt… Mitten im kochen geht das Gas aus.
~19 Meilen
11.4.
An heutigen Morgen war unser Körper wieder nicht mit dem Wecker einverstanden. Nichtsdestotrotz haben wir uns raus gequält zu unserem kalten Kaffee, da ja das Gas aus war. Erstaunlicherweise hat er sogar kalt geschmeckt, wie das Frühstück. Beim herrlichen Sonnenaufgang packten wir zusammen und begaben uns auf die letzten 6 Meilen.
Nach einem langen Abstieg durchquerten wir 3 Meilen lang einen Wüstenabschnitt. Auch hier fegte uns der Wind wieder fast davon.
An Scissors Crossing hofften wir auf einen Shuttle. Aber es kam nicht. Also machten wir uns mit Travis auf die Straße und hielten den Daumen raus. Um alle Chancen zu nutzen, teilten wir uns auf. Keine 3 Minuten später kam ein Auto um die Kurve, das uns tatsächlich mitnahm. Travis musste dafür einen kleinen Sprint hinlegen. Während der Fahrt stellte sich heraus, dass unser Fahrer mit dem Halfway Anywhere Autor bekannt ist. Halfway Anywhere ist die Hiker-Anlaufstelle bzw. Bibel für die großen US-Trails…Crazy
Julian angekommen, packten wir erst mal die Taschen ins Hotel und gingen einkaufen.
Im Miner‘s Dinner gab es erstmal einen Burger. Kultiges Lokal…