26.–29.4.
Unser Trail Angel Kelly setzte uns bei Benny’s Diner ab, wo wir erst einmal ordentlich frühstückten. Oh, war das gut! Da unser Hotelzimmer noch nicht fertig war, sind wir direkt zur Wäscherei gelaufen. Dort mussten wir erst einmal zusehen, dass wir irgendwo Kleingeld herbekamen, da der Wechselautomat leer war.
In der Wäscherei trafen wir auf Bug Finder und seine Frau Patchwork (die den Trail bereits zum zweiten Mal läuft), Jacob (er macht Tierfotos, die echt Hammer aussehen!) und eine ehemalige Lehrerin namens Crisp. Bei so viel guter Unterhaltung macht sogar das Wäschewaschen Spaß. Pünktlich, als die Wäsche fertig war, konnten wir auch unser Zimmer beziehen. Noch schnell eingekauft und ab aufs Zimmer.
Das Zimmer war schon fast „leicht pornös“: Kamin, Whirlpool direkt neben dem Bett und eine Doppeldusche. So faul wie wir waren, interessierte uns aber eigentlich nur der Kamin. 😀 Wir haben uns eine Pizza bei Domino’s bestellt und dazu ein Glas Rotwein gegönnt. Ach ja: Heute haben wir Meile 266 erreicht – damit sind 10 % der Strecke geschafft!
Der Aufenthalt
Kurz nachdem wir wach wurden, bewiesen unsere Zimmernachbarn eindrucksvoll, welche Zielgruppe dieses Hotel normalerweise anspricht. Aber gut, wenigstens mal ein anderer Klingelton als der übliche Wecker. Außer Essen, Bummeln und Einkaufen war heute nichts drin. Der Kamin rief einfach zu laut…
Unseren zweiten Tag gestalteten wir ähnlich, nur dass wir diesmal den kostenlosen Bus nutzten – im großen Supermarkt ist es dann doch günstiger. Durch die Busfahrt hatten wir nebenbei ein bisschen Sightseeing von Big Bear Lake; wirklich imposant. Zum Nachtisch gab es heute einen Becher Talenti-Eis. Im Bus haben wir zudem das schwedische Paar M&M (Molly und Mathias) getroffen, die am selben Tag wie wir gestartet sind. Danach ließen wir den Tag wieder gemütlich in unserer Hütte ausklingen.
Zurück auf den Trail
Heute sind wir kurz vor dem Wecker wach geworden und haben ganz langsam zusammengepackt. Vor dem Aufbruch ging es noch zum Grizzly Manor Café. Marcel bestellte das „Polar Bear“-Frühstück. Es war superlecker, aber definitiv zu viel für eine Person: Rührei, Hash Browns und Speck waren noch normal, aber dann kamen noch zwei Pancakes so groß wie Pizzen. Das war einfach nicht zu schaffen.
Um 11:30 Uhr brachte uns Trail Angel Kelly zurück zum Trailhead. Der Rucksack fühlte sich danach natürlich viel zu schwer an… Immerhin ist der Trail ab dem Highway 18 recht einfach zu laufen. So machten wir uns auf den Weg zu unserem Camp für heute Abend. Hier sollte es eigentlich einen Picknicktisch geben – den gab es wohl mal, jetzt aber nicht mehr. Trotzdem ist es ein toller Spot, um das Zelt aufzustellen.
10,5 Meilen
















