Tagebuch

9. März

El Cabrito – Playa de Santiago 12,4 Km

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht packten wir unsere Rucksäcke und liefen durch den Plantagengarten des Hotels zum Frühstück. Da sich die Finca etwas Abseits von den touristischen Massen befindet und nur per Boot oder zu Fuß erreichbar ist, ist die Anzahl der Hotelgäste überschaubar. So konnten wir unser Frühstück, ohne den üblichen Andrang am Buffet, in aller Ruhe auf der Terrasse mit Meerblick genießen. Noch kurz den Check-out vollzogen und dann ging es weiter. Wir folgten an diesem Tag dem zweiten großem Fernwanderweg, dem GR 132, bis nach Tecina und durchquerten auf diesem Weg einige Barrancos (Schluchten) nach Playa de Santiago. Gleich hinter unserem Hotel wartete der erste Anstieg auf uns. Dieser ging steil aufwärts und das auf leicht exponierten Serpentinen. Nach ca. 30 Minuten hatten wir diesen Abschnitt geschafft und wurden mit super Ausblicken auf die Küste, den Atlantik und die Nachbarinsel Teneriffa belohnt. Kurz darauf war eine kleine Stelle zu klettern aber, mit Biss, auch für Regina machbar. An der Abzweigung Richtung Playa de Santiago kamen wir an ganz vielen verlassenen Ruinen und der verlassenen Siedlung Morales vorbei. Oben in den Ruinen kam uns sogar ein Mann entgegen, der wahrscheinlich dort lebt, denn er trug einige Wasserflaschen zu seinem Verschlag. Ok, der Ausblick ist super aber hier leben wäre nichts für uns, da der nächste Ort doch ein wenig entfernt ist. Weiter ging es entlang an angelegten Terrassen und dem Blick auf den Atlantik. Es folgten die berühmten Barrancos und ein ständiger Auf- und Abstieg. An diesen Schluchten konnten wir uns nicht satt sehen, wirklich imposant dies Landschaft, aber auf der anderen Seite war es auch harte Arbeit für unsere Knie. Von weitem konnten wir schon das Grün von den Anlagen des Golfplatzes bei Tecina sehen aber es dauert noch zwei weitere Schluchten und den Barranco Chinguarime, bis wir im Hotel Jardin Tecina ankamen. Ein wunderschönes Hotel mit einem großartigen angelegten Garten. Das Hotel hat den Namen und die gute Bewertung verdient. Wir wurden zudem sehr herzlich empfangen und fühlten uns sofort sehr wohl. Zum Abendessen sind wir mit dem Hoteleignen Fahrstuhl runter an den Playa de Santiago gefahren. Von dort ging es in das Dorf und an der Promenade fanden wir ein nettes Restaurant.