Tagebuch

13. März

Vallehermoso – Hermigua 12,7 Km

Wir schliefen die Nacht sehr lange und tief, obwohl wir das Zimmer mit der Dachluke hatten und ständig den Wind in den Palmen hörten. Dafür wurden wir beim Frühstück belohnt, es gab zum ersten Mal einen richtig guten Kaffee aus der Espressomaschine und wir bekamen selbst gebackenes Früchtebrot, mega lecker. Das muss man den beiden Besitzer des Hotels lassen, ihr Frühstück war auf jeden Fall das Beste auf der Insel. Gut gestärkt sprachen wir noch mit den Besitzer des Hotels, bevor es für uns weiter ging und wir den letzten Wandertag auf der Insel hatten. Der Weg raus aus Vallehermoso führte am Rand der Felder entlang des Tal bis zur Abbiegung Ruta 38. Hier verließen wir das Tal und folgten dem Wanderweg hinauf in den ersten Anstieg des Tages. Auf der rechten Seite, konnten wir die ganze Zeit, die Rückseite des Hausbergs von Vallehermoso sehen. In Serpentinen ging der Weg stets am Hang hoch. Nun begann es zu nieseln, was bis dato nicht weiter schlimm war. Oben angekommen, kam zum Regen noch der Wind hinzu. Da waren wir froh, den Anstieg hinter uns gebracht zu haben. Dafür begann nun der steile Abstieg in das Tal und dieser war steil. Durch den Regen, waren die Steine etwas nass und als wir an eine ausgesetzte Stelle kamen, machte bei Regina wieder die Höhenangst dicht. Also gingen wir den Weg, den wir herkamen zurück und gingen an der Straße durch den Tunnel, auf die andere Seite. Nach dem Tunnel trafen wir wieder auf den ursprünglichen Wanderweg und wir gingen weiter Richtung Simancas. Der Regen wurde immer stärker und wir standen kurz bei der Kirche unter. Nach einer kurzen Pause entschieden wir weiter zu gehen, trotz das es noch regnete. Der Weg führte durch eine Art Schilfrohr-Landschaft den Berg hoch. Oben angekommen, verlief der Weg weiter auf Terrassen, welche zum Teil ausgesetzt waren. Hier beschlossen wir den weiteren Aufstieg nicht über den Berg zu gehen, sondern entlang der Straße und wir nutzten die Straße bis an die Hauptstraße von Simancas. Wir liefen weiter an der Straße bis wir oberhalb wieder auf den Wanderweg stießen und gleich danach kam Las Rosas. Da wir hungrig waren, kehrten wir dort in das Restaurant ein, in dem täglich ganz viele Touristenbusse ankamen. Der Kellner in dem Restaurant führte uns noch die Pfeifsprache von La Gomera vor und danach stiegen wir die letzten Meter zur Bushaltestelle nach Hermigua ab. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir Hermigua und unser letztes Ziel und Übernachtung auf La Gomera.