Tagebuch

12. März

Las Hayas – Vallehermoso 10,9 Km

Da unser Hotel an diesem Tag Ruhetag hatte, gab es für uns am Vorabend ein gerichtetes Frühstück aufs Zimmer. In Daunenjacke eingepackt frühstückten wir auf unserer Terrasse vor unserem Zimmer. Die ersten Meter ließen wir heute noch die Daunenjacke an, da es auf 1200 Meter ziemlich frisch war. Nach dem Ort ging es gleich in den mystischen und satt grünen Nebelwald. Die Bäume hingen voll mit Moos und Flechten. Der Weg verlief hier auf einem breiten Wanderpfad bis zu einen Picknick-Platz. Dort oberhalb überquerten wir eine Straße und nun begann der lange Abstieg in das schöne Bergdörfchen Vallehermoso, welches als eines der schönsten auf dieser Insel gilt. Der Weg abwärts war teils sehr steil aber verlief meistens auf bewaldeten Pfaden. Gegenüber konnte man immer wieder auf dicht bewaldeten Schluchten und Nebelwälder schauen, ein grandioser Abstieg. An einigen Stellen war der Weg etwas schmal und exponiert aber noch immer für Regina machbar. Wir stiegen an einem Felsen ab und sahen schon die ersten Häuser, noch ein Stück und dann hatten wir es geschafft. Glücklich unten angekommen, bemerkten wir, als wir den Stausee passierten, das noch ein weiterer An- und Abstieg folgt. Zu früh gefreut auf den Feierabend, da wir erst in Rosas de las Piedas waren. Die Ausblicke auf das nächste Tal ließen uns staunen und wir erkannten den Hausberg von Vallehermoso, den Roque Cano. Der weitere Abstieg führte direkt auf einem steilen Pfad nach unten. Langsam ging Regina den Berg hinab, da einige Stellen frei ausgesetzt waren. Unten in Vallehermoso angekommen genehmigten wir uns ein Bier für die Wanderung in der Bar Cafetería Central, bevor wir an unsere Unterkunft liefen. Das Hotel Añaterve, welches auf einem Felsen liegt. Von hier hat man eine super Aussieht über das Tal und der traumhafte Garten des Hotels lädt zum verweilen ein. Auch hier wurden wir wieder herzlich begrüßt. Die Zimmer sind individuell eingerichtet. Und so haben wir unser Zimmer mit Etagenbett erhalten, wirklich was besonderes. Den Nachmittag entspannten wir im Garten des Hotels und genossen die Aussicht und die Sonne. Am Abend aßen wir im Ort in einem kleinen urigen Restaurant Agana zu Abend. Das Essen war super lecker und das Ambiente in der Bar einfach zum wohlfühlen.