Tagebuch
10. März
Playa de Santiago – Alajerò 12,4 Km
Aufwachen in einem Hotelzimmer mit Meerblick, das ist schon etwas besonderes und dann noch in der Gartenanlage dieses tollen Hotels. Mega schön. Das riesige Frühstücksangebot im Hotel und der Ausblick auf die Bucht von Playa de Santiago, so startete der Tag schon mal nicht schlecht. Bei Zeiten machten wir uns auf den Weg, damit wir der Mittagshitze der letzten Tage entkamen. Was wir gestern Abend mit dem Fahrstuhl des Hotels runter an den Strand innerhalb von 30 Sekunden geschafft hatten, mussten wir heute zu Fuß in 20 Minuten absteigen. Die Treppe hierzu waren sehr steil und ging wieder ganz schön auf die Knie. Unten angekommen, liefen wir einmal durch den Ortskern von Playa de Santiago und verließen ihn in Richtung Norden wieder. Es folgte ein langer Aufstieg über einen Bergrücken oberhalb von Playa de Santigo, rechts und links befand sich sich je eine Schlucht. Über eine Schotterstraße ging es weiter bergauf. An manchen Stellen war die Kante sehr steil und Regina lief lieber ganz innen am Weg. Oben angekommen, eröffnete sich der erste Blick in die berühmte Barranco de Santiago Schlucht. Der Weg wurde danach breiter und es dauerte nicht lange bis wir nach Targa abbogen. Hier ging der Weg weiter auf einem schönen Wanderweg inmitten von Kakteen und Palmen. Die ersten Häuser wurden sichtbar und wir machten nochmal, für ein paar Bilder, einen Abstecher in die Schlucht. Zurück im Ort folgten wir weiter dem Wanderweg, bis wir wenig später in Alejerò ankamen. Im Restaurant El Mesòn de Clemente genossen wir ein ausgiebiges Mittagessen, bevor wir in unsere heutige Unterkunft Viviendas Vacacionales Be Conscious Travels gingen. Ein super nettes Pärchen, das diese Unterkunft mit dem grünen Fußabdruck betrieb. Diese gaben uns noch den Tipp, eine kleine Wanderung auf den Berg vor dem Dörfchen zu unternehmen, denn der Sonnenuntergang soll dort fantastisch sein. Was sollen wir sagen, sie hatten absolut Recht, der Sonnenuntergang auf dem Berg war gigantisch. Auf dem Rückweg, machten wir einen Abstecher in die Dorfkneipe und stießen auf einen schönen Wandertag mit Bier und Tapas an.